Was war das? Bewegungen in die falsche Richtung. So viele falsche Richtungen. Und so viel Zustimmung dafür. Und so wenig Wissen und, nicht selten, große Lust, auf Basis von so viel Unwissen Meinung(en) zu entwickeln. Und Handeln. Nein, ich bin nicht schlauer. Nein, ich bin nicht besser. Ich bin allerdings nicht bereit, Erfahrungen zu ignorieren. Sündenböcke sind nicht Ursachen. Und die Erzählung um den richtigen Sündenbock löst kein einziges Problem.
Problemlösungen. Problemlösungen werden gerade gefühlt gar nicht mehr angeboten. Es geht, wie ich immer wieder in elaborierten Geschichten lese, um die Erzählung. Es geht also nicht mehr um eine faktenbasierte Analyse, um das Identifizieren von Problemen und darum, diese dann zu lösen, es besser zu machen. Nein, es geht um Erzählungen. Mit einer geschickten Erzählung abzulenken davon, dass über einen langen Zeitraum Probleme ignoriert wurden, dass wir schon viel zu lange akzeptieren, dass Zielgruppen bedient werden anstatt Politik für alle zu machen und Zukunft zu bauen. Stillstand als Erfolg zu verkaufen funktioniert aber nicht mehr.
Das kleine Glück zwischen den Buchdeckeln. Und in Gegenwart von Menschen zu sein, die Fühlen und Denken und sich gegen das Falsche stemmen. Was war also in diesen Jahr Glück? Glück war immer fühlbar, wenn ich mit Menschen war, die suchten und die Probleme nicht alleine erzählten, sondern die Lösungen aufzeigten und selber auch lebten. Das sind Menschen, die den Versuch, dass Leben besser zu machen nicht aufgegeben haben. Safe Spaces sind immer nur einen Gedanken weit weg, sind immer im nächsten Podcast oder zwischen Buchdeckeln und bei den Begegnungen mit denen, die zur gewählten Familie zählen. Danke. Vielen, vielen Dank!

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