Analoge Vielfalt

Analoge Alternative

Manchmal muss man wieder erinnert werden. In diesem Fall wie ungerecht die Verteilung von Geldern an Künstler stattfindet. Tracks erinnert uns. Danke dafür! Neu ist das nicht und es ist definitiv auch nicht so, dass Streaming der Anfang der Ungerechtigkeit war. Aber, was da derzeit stattfindet auf dem Rücken der Kreativen, ist schon ein schlechter Witz. Eine wirklich gute Alternative ist nur das Konzert was Du direkt bezahlst. Aber, da muss man auch aufpassen, wer verdient. Die Liste der Veranstalter, der Booker und Zwischenhändler, die auf eine mindestens tief schwarze Liste gehören, ist auch nicht eben kurz.

Ganz persönlich entscheide ich mich, solange es geht, eine anachronistische Alternative zu wählen, die sogenannte Langspielplatte.

Veröffentlicht von

Markus

Kein Neuanfang. Ein immer wieder Neuanfang. Nein, ich habe keine smarte Definition. Das hier hieß mal anders, davor hieß es nochmal anders und davor wars leidlich erfolgreich. Ich habs kaputt gemacht und zwar mit voller Absicht. Will ich keine Leser? Doch! Nein. Hm, das ist schwierig. Ich will die Richtigen. War gar nicht so schwierig, oder? Kann aber eben auch nur ich wirklich verstehen. Oder vielleicht verstehe ich es auch gar nicht so richtig. Fazit: Wenn es euch gefällt ist doch alles gut, oder?

2 Kommentare zu „Analoge Alternative“

    1. Da ist natürlich was dran. Und ich bin, das will ich ehrlich sagen, auch kein großer Konzertgänger mehr, mal ganz abgesehen von der derzeitigen Situation. In Clubs gehen, auf kleine Konzerte, im Sommer gerne auch openair, das mag ich. Lokale Bands anhören, die eigene Sachen machen.

      Ich kaufe (auch) viel gebrauchtes Vinyl. Allerdings kaufe ich da viel Jazz von Menschen, die längst in anderen Welten wandeln. Miles Davis, Max Roach, John Coltrane, vielleicht was von Paul McMartney? Der hat doch jetzt nochmal eine neue Platte veröffentlicht. Und bekam viel Häme ab ob seiner Stimme, die überraschenderweise nicht mehr klingt wie vor 50 Jahren. Bei ihm habe ich aber zumindest keine Angst, dass er unter eine Brücke ziehen muss. 😉

      Natürlich hängen andere dran, Studiomusiker, Ton-Leute und und und. Die schädige ich schon. Dieses ganze System ist, finde ich, komplett kaputt. Allerdings ist es das schon länger als es Streaming gibt. Muss man sagen. Ich weiß keinen wirklich guten Ausweg, es geht im besten Fall um das am wenigsten Schlechte. Nicht schön. Immerhin machen die alten Schätzchen große Freude.

      Danke für das Lob für das Bild. Ich finde es auch gelungen obwohl ich nicht viel damit gemacht habe. 🙂

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