Alles auf Anfang. Nein, kein neues Jahr. Stattdessen das Zurück-Besinnen auf das Wesentliche, auch hier im Blog. Ja, das Blog. Ja, das. Ja, zurück zum Blogformat. Zurück zum chronologischen Erscheinen. Zurück dazu, dass oben steht, was neu ist. Dass man nicht optimal und schnell zu dem Davor zurückkommen kann. Zurück. Nach vorne.
Schlagwort: Notizen
2026. Joni Mitchell. Musikliebe
Im alten Jahr hatte ich keine große (Musik)Liebe. Vielleicht war das das Jahr danach. In 2024 hatte ich Beyoncé für mich entdeckt. Was vor allem politisch war. Die Wahlen in den USA und ihr Titel Freedom, vom 2016er Album Lemonade. Danach kam ein großes Loch. Ich wollte mich mit Little Simz trösten und ihrem 2025er Album Lotus. Das hat aber nur zum Teil geklappt. Das Album und ich sind noch in der Beziehungsberatung. Und nun..
Joni Mitchell. Ich liebe ihre Musik. Es gab aber ein wenig Pause vom Folk-Himmel. Kein Davis Crosby. Kein Stephen Stills. Kein Graham Nash. Und nur ganz wenig Neil Young. Und eben auch nur wenig Joni Mitchell. Und dann passierte, was eben manchmal geschieht. Ich hatte tagelang You’re My Thrill im Kopf. Ich habe dann angefangen mit Both Sides Now. Und höre seitdem endlos ihre Musik. Offenbar ist es das, was ich gerade will und brauche. Gute Musik in schlechten Zeiten. Gute Musik heilt (immer).
Posteingang: Asal Dardan. Traumaland
Es ist angekommen. Und ausgepackt. Und es ist soooo schön. Natürlich habe ich es noch nicht gelesen. Aber, da gibt es eine Option, weil ich zeitnah fertig werde mit meinem aktuellen Büchern. Und dann wäre da Raum und Zeit. Und die will ich, will ich, will ich mir unbedingt nehmen.
Asal Dardan, geboren 1978 in Teheran, ist in Cöllefornia, Bonn und Aberdeen aufgewachsen und hat Kulturwissenschaften (in Hildesheim) und Nahoststudien (in Lund) studiert. Ich wurde durch den Essayband Betrachtungen einer Barbarin auf sie aufmerksam, über den ich noch nicht geschrieben habe. Was erlauben Markus?